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Darf eine Hessin jodeln?

Mein Herz gehört dem Jodeln. Und da ich Strassenmusikerin bin, stehe ich im Sommer hier und da am Rande eines Wanderweges und gebe meine Jodel-Lieder zum Besten. Was viele nicht wissen: Ich bin keine Tirolerin, nein, ich komme aus dem Hessenland, aus Kassel. Und soweit ich weiss, wird dort nicht allzuviel gejodelt. Ich habe mich jedoch schon immer so gefühlt, als wäre ich in den Alpen aufgewachsen. Das haben meine Grosseltern und mein Kindermädchen Lisa bewirkt, vielleicht ohne es zu wissen. Auch haben sie meine Liebe zur Musik und zum Singen unterstützt und wachsen lassen und so schon vor langer Zeit die Weichen für meine musikalische Laufbahn gestellt. Von diesen Anfängen werde ich dir hier erzählen……

In den 50er Jahren kaufte mein Grossvater auf der Seiser Alm in Südtirol ein kleines Appartement in einem großen Hotel. Es war für damalige Verhältnisse recht günstig, weil das Hotel zum Teil noch im Bau war. Da meine Grossmutter sich im Urlaub in diese herrliche Bergwelt verliebt hatte, wollte er ihr damit eine Freude machen. Was ihm auch mit Bravour gelang. Von da an verbrachten die beiden jedes Jahr viel Zeit auf der Seiser Alm und auch meine Mutter fuhr regelmässig dorthin um Urlaub zu machen.

So kam es, dass ich schon von Geburt an praktisch ein zweites Zuhause in den Bergen hatte. Ich kenne jeden kleinen Bach dort und jede versteckte Waldlichtung. Als Kind habe ich im Frühjahr meine Ostereier unter den Tannen und zwischen den Alpenrosen gesucht und bin später im Winter Skirennen mit den einheimischen Jugendlichen gefahren. Und natürlich habe ich in den Hütten am Wegesrand der typischen Volksmusik gelauscht. All das war nie exotisch für mich. Es hatte etwas Selbstverständliches, war ein Teil von mir.

Übrigens kann ich mich nicht erinnern, je einen Jodler auf der Alm gehört zu haben. Damit kam ich wohl eher in Kassel durch mein Kindermädchen Lisa in Berührung. Sie kam aus einem kleinen urtümlichen Dorf in der Nähe Kassels und wurde von meiner Mutter häufig als Haushaltshilfe zu uns geholt oder um uns Kinder zu hüten, wenn meine Eltern mal ausgehen wollten. Lisa hatte die Angewohnheit, abends vor dem Fernseher das Gemüse für den kommenden Tag zu schnippeln. Und am liebsten schaute sie dabei den „Blauen Bock“ oder den „Krug zum Grünen Kranze“ . Dadurch bin ich regelmäßig mit Volksmusik berieselt worden und das Jodeln hat mich von Anfang an fasziniert. Es hatte immer etwas Freches für mich, ein Gefühl von überschäumendem Freiheitsdurst. Komischerweise bin ich aber nie auf die Idee gekommen, es selber auszuprobieren. Irgendwie war es anscheinend für die Menschen reserviert, die in den Bergen geboren sind. Ich kann mich heute noch an den Text eines Liedes von damals erinnern: „Das Jodeln, das kann man nicht lernen. Man hats oder hat es halt nicht.“ Das hieß für mich: Du brauchst es erst gar nicht zu versuchen. Wenn Du nicht von der Alm kommst, wirst Du es nie lernen. Seltsamerweise bin ich tatsächlich nicht auf die Idee gekommen, dieses Dogma anzuzweifeln und habe daher (zur Freude meiner Eltern) die Finger vom Jodeln gelassen.

Aber gesungen habe ich. Lisa hatte eine wunderschöne, klare und sanfte Stimme. Jeden Abend hat sie uns in den Schlaf gesungen. Am liebsten mochte ich das Schlaflied „Schlaf mein kleines Mäuschen“

Es ist aber bei Weitem nicht so, dass ich hauptsächlich mit Volksmusik groß geworden wäre. Im Gegenteil. Meine Großeltern haben mich an die klassische Musik herangeführt. Meine Oma spielte Klavier und Akkordeon und mein Opa Geige. Ich ging in meiner Jugend zum Klavierunterricht und spielte Mozart und Chopin. Meine Eltern prägten mich durch ihre Schallplatten, die sie hin und wieder auflegten. Von meiner Mutter ist mir das Musical „Hair“ und Liza Minelli in Erinnerung, bei meinem Vater habe ich eher Louis Armstrong und Ella Fizgerald gehört. Und so ist es nicht weiter verwunderlich dass das Jodeln für lange Zeit nie wirklich in den Vordergrund rückte.

Als die Kindermädchen-Zeit vorüber war, Lisa nicht mehr bei uns übernachtete und deshalb kein „Blauer Bock“ mehr im Fernseher lief, kam ich mit Volksmusik kaum noch in Berührung, höchstens mal auf einem SeiserAlm-Urlaub. Und erst viele, viele Jahre später überkam mich plötzlich der unwiderstehliche Drang, das Jodeln zu erlernen. Ich habe keine Ahnung wie und weshalb sich der Glaubenssatz aufgelöst hat, dass ich als Nicht-Alpenländlerin das Jodeln nicht lernen könne. Vielleicht lag es daran, dass ich zu der Zeit als Jazz-Sängerin unterwegs war und viel mit meiner Stimme experimentiert habe. Im Jazz kann jede musikalische AusdrucksForm integriert werden und irgendwie bin ich beim Herumspielen und Improvisieren wohl wieder aufs Jodeln gestossen. Zumal  Jodeln für mich ein Ausdruck von Freiheit, Sehnsucht und Lebenslust ist und ich diese Werte auch im Jazz suche.

Wie dem auch sei: Ich fing an mich mit Jodeln  zu beschäftigen und es mir mühsam, Schritt für Schritt, selber beizubringen. Zum Glück gab es inzwischen Internet und bei Youtube fanden sich so einige Anleitungen. Erstaunlicherweise kamen diese fast ausnahmslos aus den U.S.A. Und so erfuhr ich, das eine Cowboy-Jodel-Tradition existiert. Wahrscheinlich haben sie sich jodelnderweise über weite Distanzen verständigen können und sich auch abends am Lagerfeuer die Langeweile mit Jodel-Songs vertrieben.

Meine ersten Jodel-Versuche klangen ziemlich grausig, aber das konnte mich nicht davon abhalten, weiter daran zu arbeiten. Weil es laut viel einfacher geht als leise und auch um die Stimme zu trainieren,  bin ich regelmässig mit dem Fahrrad zu einem abgelegenen Bahngleis gefahren.  Dort habe ich auf vorbeifahrende Züge gewartet, um dann in dem donnernden Getöse so laut zu jodeln wie ich nur konnte. Ja, und so nach und nach bin ich immer besser geworden. Fand ich zumindest.  🙂

Ein oder zwei Jahre bevor ich das Jodeln für mich entdeckte, starb meine Oma und ich nahm ihr Akkordeon an mich. Ich fing an eifrig zu üben und ging sogar regelmässig ins Konservatorium, um es besser zu lernen. Und weil es mir so grossen Spass gemacht hat, habe ich ein musikalisches Programm für Kinder und Erwachsenen ausgearbeitet, mit dem ich bald auf einigen Bühnen in Halle und Umgebung stand, wo ich zu der Zeit lebte. Das Programm hieß „Hänschen Klein goes Jazz“  und war ein Versuch, Kinderlieder und Jazz zu verbinden um Kindern im Konzert Jazz näher zu bringen und dabei auch den begleitenden Eltern etwas zu bieten.

Ich habe sogar eine CD mit Kinderliedern herausgebracht. Hier ist eine kleine Kostprobe für dich aus einem Konzert-live-Mitschnitt. Die erste Strophe von meinem selbstgeschriebenen Dornröschen-Song:

Irgendwann in dieser Zeit habe ich das Jodeln für mich entdeckt und ein tiroler Lied nach dem anderen gelernt. Und als ich eines Tages in den grossen Spiegel in meinem Übungsraum schaute, hatte ich plötzlich das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, dass etwas fehlt. Na klar: ich brauchte ein Dirndl ! Daraufhin habe ich mir bei ebay gleich fünf Stück ersteigert. Weil sie aber alle furchtbar an mir aussahen, habe ich sie kurzerhand wieder bei ebay reingestellt und weiterverkauft. Dann habe ich wieder neue gekauft. Und so weiter. Bis ich schliesslich irgendwann ein Outfit beisammen hatte, das mir gefiel und in dem ich mich wohl fühlte, einschliesslich dicker Wollsocken und derber Wanderstiefel. Glücklich stand ich also vor meinem Spiegel und übte weiter meine tiroler Lieder. Denken-Fühlen-Tun.

Hier die erste Strophe des „Appenzellers“, aufgenommen in Halle 2019, mit Peter Häseler am Bass:

Es dauerte aber nicht sehr lange und das selbe Gefühl beschlich mich erneut. Ich war unzufrieden, obwohl die Musik mir immer besser von der Hand ging und ich meiner Ansicht nach angemessen zurecht gemacht war. Tatsächlich hat es recht lange gedauert, bis mir klar wurde, dass das Umfeld nicht stimmte. Ein paar tollkühne Joldel-Versuche im Wald oder am Saalestrand brauchte ich aber noch um mir einzugestehen, dass mir die Berge fehlten, damit sich das Ganze rund anfühlt. Und so reifte langsam die Idee, auf meine geliebte Seiser Alm zu fahren und dort am Wegesrand zu jodeln. Und damit ich nicht für verrückt erklärt werde und die Aktion irgenwie einen sinnvollen Anstrich bekommt,  wollte ich ein kleines Körbchen neben mich stellen, wie es Strassenmusiker zu tun pflegen. Wie erwartet haben all meine Freunde und meine Familie versucht es mir auszureden: Ich würde mich blamieren, die Einheimischen könnten viel besser jodeln als ich, und so weiter. Sie hatten natürlich Recht. Aber was hatte ich zu verlieren? Es konnte ja mit der Zeit nur besser werden. Übung macht den Meister. Und getreu nach meinem Lieblings-Motto „Ich tue einfach so, als ob ich es kann“ habe ich tatsächlich 2012 den aufregenden Plan in die Tat umgesetzt. Denken-Fühlen-Tun.

Ich muss zugeben: Am ersten Tag auf der Alm, das erste Lied….. oh, da war ich verdammt nervös. Aber schon beim zweiten Lied fühlte ich mich so, als hätte ich schon mein ganzes Leben dort gestanden und mir die Seele aus dem Leib gejodelt. Nach und nach haben die Zuhörer meine Aussprache verbessert, denn die Mundart fiel mir anfangs nicht leicht. Ich bin ziemlich reines Hochdeutsch gewohnt.

Übrigens war und ist mein Hund Mio immer an meiner Seite. Hier siehst und hörst du uns gemeinsam auf der Seiser Alm jodeln:

Youtube – Jodeln mit Mio

Irgendwann wurde ich gefragt, ob ich auch ladinische Lieder singen könne. Ich war überglücklich als mir Otto Thaler und Leo……..  wenig später die ersten beibrachten. Die ladinische Kultur, die man nur noch in wenigen Tälern findet, ist etwas ganz Besonderes und mir geht das Herz auf, wenn ich ihre Sprache höre. Ladinisch wird im Grödner Tal und zum Teil auch auf der Seiser Alm noch gesprochen.  Ich werde wohl bald einen Extra-Beitrag nur über das Ladinische schreiben.  Hier schonmal ein Vorgeschmack, die zweite Srophe von „ben danter“:

Ich habe dieses wunderschöne Lied selbst eingesungen. Es geht um einen Stern, der nicht mehr zu sehen ist, im übertragenen Sinn um eine verlorene Liebe.

So, jetzt weisst du, wie ich zum Jodeln gekommen bin. Wenn es Dich im Sommer mal auf die Seiser Alm zieht, dann solltest Du unbedingt die Puflatsch-Runde wandern. Sie ist wirklich beeindruckend und wunderschön. Und wer weiss, vielleicht hörst Du beim Herunterkommen einen fröhlichen Jodler und  siehst mich dort am WegesRand stehen .

Mit tausend Blumen im Haar…..

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Birgit

    Liebe Anni, vielen Dank für deine Geschichte. Wie sehr man doch als Kind ohne Wertung ist! Ich weiß noch gut, wie fasziniert ich vom Jodeln war, als meine Eltern mal eine Schallplatte mit Jodelmusik als Geschenk für portugiesische Freunde gekauft hatten und laufen ließen. Das war für viele Jahre das erste und einzige Mal, dass ich Jodelmusik hörte. Mein Elternhaus war geprägt von Klassischer Musik, nach meinen Eltern die einzige gute Musik, alles andere war „Tingeltangel“. Und Jodeln war so gesehen natürlich so etwas wie „primitiv“. Einen Fernseher gab es bei uns nicht (was ich ich heute gut finde), und so bin bis heute sehr unberührt von Schlager, Volkstümlicher Musik, Jazz geblieben. Wie du, spielte ich Klavier, Mozart, Chopin, Schubert etc. Als junges Mädchen „revoltierte“ ich dann erstmal „musikalisch“ und interessierte mich für viele Jahre fast nur noch für HardRock. Nebenher brachte ich mir Gitarre bei, verweigerte aber (leider?), Unterricht zu nehmen, den meine Eltern bezahlt hätten, weil ich schon mit 13 wusste, dass ich im Gegensatz zum Klavierspiel die Freiheit auf der Gitarre behalten will und nicht in ein akademisches Schema gepresst werden will.
    Das ist lange her, heute spiele ich Akkordeon, Singe, spiele Gitarre, spiele nach Gehör Klavier – alles nicht so besonders gut, aber es macht so Freude! Und: ich habe vor zwei Jahren in einem Workshop ein paar Tage lang morgens eine Stunde gejodelt! Natürlich nur einfach so, ohne künstlerischen Anspruch. Mir genügte es, die Klänge zu genießen. Ich bin aber sehr beeindruckt, wie gut du das Jodeln kannst.
    Ich finde deine Geschichte wunderbar, es freut mich so, dass du es gewagt hast, dich über alle Bedenken wegzusetzen und deinen Weg gehst! Auf der Seiser Alm war ich vor Ewigkeiten zum Skifahren, wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja mal im Sommer dort. Es gibt die irrsten Zufälle. Viele liebe Grüße aus Karlsruhe und weiter so! Birgit

    1. Anni

      Hallo Birgit,
      danke, daß du ein Mosaik-Stückchen von deiner persönlichen Geschichte (mit-)teilst. Das klingt ja spannend. Toll, daß du Akkordeon spielst. Damit könntest du dein Jodeln toll „ausbauen“. Wenn ich merke, daß Interesse da ist, dann werde ich vielleicht einen kleinen Jodel-Kurs hier im BLog einbauen. Mal sehen…. LiebGruß 🙂

  2. Karl

    Was die Musik noch nicht alles bewirken kann – wie sie ein Leben formen und gestalten kann.
    Auch bei mir ist es ähnlich gelaufen: ich bin in der Schweiz aufgewachsen und habe dort als vielleicht 7-jähriges Kind das erste Mal im Radio russische Volkslieder gehört. Von da an waren meine Geschenkswünsche vorwiegend Schallplatten mit russischen Volksliedern. Deshalb wollte ich auch Russisch lernen, um zu verstehen, was da gesungen wird. Mit 10 Jahren habe ich begonnen Russisch zu lernen – und das mitten im kalten Krieg, wo es schon fast ein Verbrechen war, Russisch zu sprechen. Hätte ich gesagt ich wolle Kisuaheli lernen, so wäre der Kommentar wohl gewesen: der hat ja wohl nicht alle Tassen im Schrank. Aber Russisch, das war klar: der spinnt vollkommen.
    Aber das Vaterland hat es am Schluss doch noch begrüsst. Um für den heissen Krieg gerüstet zu sein und gefangene russische Soldaten ausfragen zu können, brauchte man ja Russisch Übersetzer. Und so wurde ich in der Schweizer Armee als Russisch Übersetzer eingeteilt.
    Nach Abschluss all meiner akademischen Würden als Jurist, wurde ich von der Schweizer Industrie im Jahre 1982 als Leiter des Vertretungsbüros der Schweizer Industrie in Moskau eingestellt – wo ich dann hängen blieb und nach einigen Jahren eine eigene Anwaltskanzlei eröffnete, die sich mit der Organisation des internationalen Handels beschäftigt.
    All dies dank den russischen Volksliedern, die ein kleines Kind beeindruckten.

    1. Anni

      Vielen Dank, Karl, daß du deine Geschichte hier teilst. Du hast Recht: Es ist ganz ähnlich wie bei mir: Ein kleines musikalisches Samenkorn in der Kindheit, das im Herzen Wurzeln geschlagen hat. Ich finde, daß ich als Musikerin eine große Verantwortung trage, was ich in die Köpfe meiner Zuhörer pflanze. Die Macht der Musik wird oft unterschätzt.

  3. Schneider-Schell Klaudia

    Liebe Anni, mit großer Freude habe ich deine Geschichte gelesen. Ich habe dich vor ein paar Jahren mal auf der Seuser Alm getroffen, als ich mit meiner Freundin Bärbel einen Tagesausflug dorthin gemacht haben. Wir spielen beide Akkordeon (ich eher mässig) , und abwn mit dir geplaudert und waren soooo begeistert!! Freundinnen die auf die Seiser Alm gefahren sind habe ich von dir erzählt, aber keine hat dich getroffen. Vermutlich warst während der Corona Zeit nicht dort?
    Schön, dass du wieder da bist:-).
    Deine Ausführungen bezüglich Jodeln lernen, haben mich beeindruckt und auch etwas betrübt , da ich im Juli ins Allgäu fahre und dort auch mal jodeln probieren möchte. Vermutlich lerne ich es eher nicht aber versuchen will ich es.
    Alles Gute für dich und eine schöne Seiser-Alm Session.
    Herzlichste Grüße, Klaudia 🙋🏻‍♀️

    1. Anni

      Hallo Klaudia,
      Es freut mich toootal so einen netten Kommentar zu lesen. Es gibt mir das Gefühl, daß meine „Straßenmusik“ einen Sinn macht. 🙂 Übrigens glaube ich, daß wirklich JEDER jodeln lernen kann. Allerdings natürlich nicht von heute auf morgen.
      Ich bin am überlegen, einen kleinen online-Kurs hier auf meinen Blog zu stellen. aber es wird noch ein Weilchen dauern. Erstmal sind noch andere Sachen dran….
      Wenn du meinen Newsletter abonniert hast, bekommst du natürlich automatisch Bescheid, wenn es soweit ist.
      Um Jodeln zu lernen hilft nur eins:
      du musst es einfach TUN.
      und es macht sooooo glücklich!

  4. Joachim

    Hallo Liebe Anni,
    hier kommt der erste Peter M. Haas Gast 🙂
    Klar, Akkordeonist – aber eben auch ein leidenschaftlich singender, tanzender, akrobatischer Lebenskünstler mit all dem ducheinander und optimismus eines Jongleurs…
    Das ist gut zu sehen, das du hier eine kleine virtuelle Plattform aufgebaut hast und ich bin neugierig ob sie dir auch „auf Strecke“ dienlich ist und wofür?

    1. Anni

      Hallo Joachim,
      Schön, daß du von Peter M. Haas bei mir rüber schaust.
      Eine interessante Frage, die ich mir selber natürlich auch schon gestellt habe.
      Ich glaube, daß das Wesen eines Straßenmusikers dem eines Geschichtenerzählers gleicht. Beide haben das Bedürfnis, sich in einer künstlerischen Form mitzuteilen und andere an ihrem Inneren teilhaben zu lassen. Beim Jodeln ist es vor Allem die überschwengliche Freude, die man vermitteln kann. Beim Blog kann ich darüber hinaus auch meine Gedanken zugänglich machen und vielleicht sogar Denkanstöße geben. Und durch die Kommentare kann ich auch selber welche bekommen, wie du gerade siehst. Meine Gedanken ordnen und klären sich beim Schreiben, was an und für sich schon ein guter Grund ist es zu tun. Außerdem kann ich etwas geben. Das macht mir Freude. Und wenn ich Glück habe bekomme ich sogar Resonanz. Das sind schon eine ganze Menge Gründe, finde ich. Aber wo der Weg tatsächlich hinführen wird, das weiß ich nicth. Es ist spannend für mich, zu beobachten, wie sich der Blog entwickeln wird.

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